Montagebeispiele
Die durchgehende Fräsung (290 x 12 oder 235 x 15 mm) wird durch den Fensterflügel (Innen) und Fensterrahmen (Aussen) durchgeführt; dies ermöglicht eine Frischluftzufuhr. Danach wird das Zuluftelement ZFHNV 30 auf dem Fenster (Innen) aufgeschraubt. Die Wetterschutzhaube WHI 05 schützt vor äußeren Einflüssen wie z.B. das Eindringen von Regen und Insekten.
Hier ist das Zuluftelement ZFHNV 30 auf einem Holzfenster angebracht. Die aussen platzierte Wetterschutzhaube WHI 07 LMB begrenzt automatisch die Luftmengen bei zu starkem Winddruck. Die Fräsung (290 x 12 oder 235 x 15 mm) wird hier durch den Fensterflügel durchgeführt. Analog ist auch eine direkte Rahmendurchführung möglich.
Der Dachventilator (DVSM-Baureihe mit einem bzw. zwei seitlichen Stutzen) kann u.a. auf dem Flachdach mittels einer Betonsockelplatte befestigt werden. Vor den Anschlussen werden zusätzlich noch Schalldämpfer vorgesehen.
Analog zur oben beschriebenen Bausituation ist auch die Befestigung der Ventilatoren (hier DVS-Baureihe mit vertikalem Stutzen) auf einem Gründach möglich.
Der speziell für die Hybridlüftung konzipierter Niederdruckventilator DVND wird auf dem Lüftungsschacht montiert. Dafür wird er auf einem Dachklappsockel aufgeschraubt (Anfertigung nach Maß). Bis zu zwei Ventilatoren können auf einem Dachklappsockel angebracht werden.
Das Fettfilter AFR 01 dient zum Filtern von Fett und groben Staubteilchen in der Küche (Filterklasse G2 gemäß DIN EN 779/ 2002). Hier wird das Abluftelement (Serie 67) in den Filterrahmen eingesetzt und dann auf den entsprechenden Rohrstutzen gesetzt. Das enthaltene Mehrwegfilter sollte dann ca. 4 Mal pro Jahr gereinigt werden (z.B. in der Spühlmaschine).
Die wartungsfreie Brandschutzabsperrvorrichtung TS 18 (Widerstandsklasse K90 – 18017; DN 80 bis 200) wird hier in der Lüftungsleitung in der massiven Geschossdecke eingesetzt. Sie erfüllt mit ihrer speziellen Bauart die nach DIN 1946-6 für Wohnungslüftungen geforderte Leitungs-Dichtheitsklasse II: im Brandfall schließt sie selbsttätig und verhindert somit eine Übertragung von Feuer und Rauch in andere Geschosse. Bauteilzulassung (Z-41.3-556) auf Anfrage erhältlich.
Die Manschette muss mit Mörtel Gruppe II oder III in die Schachtwand eingeputzt werden. Flexibles Anschlussrohr wird auf die Manschette aufgeschoben und ist abzudichten (z. B. mit Kaltschweißband). Die Abluftelemente können mit ihrer Gummidichtung in die Manschette luftdicht eingeschoben werden. Zur Sicherheit sollten die Abluftelemente mit mindestens zwei Schrauben und Dübel an der Schachtwand befestigt werden. In DN 80 (AM 80, Kunststoff), DN 100 (AM 100, Metall) und DN 125 (AM 125, Metall) erhältlich.

