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Schachtlüftung für das Mehrfamilienhaus
Die freie Lüftung nutzt die natürlichen Kräfte (den Wind und den thermischen Auftrieb), um die Luft in der Wohnung zu erneuern. Diese «Motoren» erzeugen einen Unterdruck in den Abluftleitungen (3). Dies führt zu einer Luftströmung von außen nach innen. Damit die verbrauchte Innenluft abgesaugt werden kann, muss frische Luft nachströmen: diese strömt durch feuchtegeregelte Zuluftelemente (1) nach (z.B. angebracht im oberen Bereich des Fensters in den Wohn- und Schlafräumen).
Die Luft wird in den Feuchträumen (Küche, Bad, WC, usw.) mittels feuchtegeregelter Abluftelemente (2) abgeführt. Aufgrund des natürlichen Motors (Wind, thermischer Auftrieb) ist die freie Lüftung nicht gleichmäßig: Sie muss also geregelt werden. Die feuchtegeregelte Lüftung, bei der die Bestimmung des notwendigen Volumenstroms über die relative Luftfeuchtigkeit realisiert wird, bietet die optimale Möglichkeit, um die Vorteile dieses «natürlichen» Ventilators zu nutzen. Zu den Hauptvorteilen dieser Lüftung zählt neben der Energieeinsparung (kein Ventilator) die Laufruhe der Anlage und die damit verbundene einfache Wartung (zonen- und raumweise Lastanpassung - Einzelraumregelung).

