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FAQ

FAQ

Warum soll man eigentlich lüften?

Durch die ansteigenden Wärme- und akustischen Anforderungen werden sowohl im Neubau als auch in der Sanierung luftdichtige Gebäude gebaut.  Dies hat zur Folge, dass der notwendige Luftaustausch auf ein Minimum herabgesetzt wird. Diese nicht ausreichende Belüftung hat hauptsächlich zwei Folgen:

– Wasser kondensiert an den kältesten Stellen der Wohnung z.B. an den Wänden (der gefährlichste Fall für das Gebäude) oder an den Fenstern (die sichtbarste Form).

– Dies führt zu einer Verschlechterung der Luftqualität und somit zur Minderung des Wohnkomforts für den Bewohner.

Deshalb ist heutzutage eine intelligente Lüftung bei der Planung von Neubauten oder Sanierungen unverzichtbar.

 

Was sind die Folgen einer nicht kontrollierten bzw. nicht ausreichenden Lüftung?

Eine nicht kontrollierte bzw. nicht ausreichende Belüftung hat hauptsächlich drei Folgen:

– Kondenswasserbildung am Fenster

– Schimmelbildung an den Wänden

– Verschlechterung der inneren Luftqualität

 

Ist eine Fensterlüftung nicht ausreichend?

Um den erforderlichen, hygienischen Luftaustausch zu gewährleisten, müsste der Mensch alle 2 Stunden für 5-10 Minuten „Durchzug“ erzeugen. Fensterlüften bedeutet zu viel oder zu wenig lüften. Richtig zu lüften über das Fenster – aus energetischer und hygienischer Sicht – ist annähernd unmöglich. Außerdem entstehen mit einer Fensterlüftung hohe Heizkosten, da das Haus „umsonst“ geheizt wird.

 

Wie viel Luft wird benötigt?

Die richtige Menge Luft ist immer abhängig von der Situation. Je nach Aktivität benötigen Sie in den jeweiligen Räumen unterschiedliche Luftmengen; Die Luftmengen müssen jeweils an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden. So ist der Bedarf an frischer Luft im Schlafzimmer nachts größer als tagsüber. Umgekehrt benötigen Sie mehr Luft im Wohnzimmer, wenn Sie sich dort aufenthalten, als während der Nacht.

 

Wieso eine feuchtegeführte Lüftung?

Luftfeuchtigkeit ist einer der geeignetsten Indikatoren zur Luftqualität im Raum. Aereco hat ein System entwickelt, das sich dieser Luftfeuchtigkeit anpasst. Dies ist dank eines hochentwickelten Systems möglich: Nylonbänder, die sich in Abhängigkeit mit der jeweiligen Luftfeuchtigkeit dehnen oder zusammenziehen. Zusammengefasst: je größer die relative Luftfeuchtigkeit im Raum ist, desto mehr Zuluft wird in den Raum hineingebracht und umgekehrt.

 

Muss eine Lüftungsanlage ständig laufen?

Ja!

Durch die kontinuierliche Emission von Partikeln an die Raumluft sollte jede Lüftungsanlage im Niedrigenergiehaus ständig laufen. Außerdem ist durch das Aereco Sensor-Prinzip gewährleistet, dass die Lüftungsanlage immer im optimalen Bereich arbeitet.

 

Kommt es zu Zugerscheinungen?

In der Regel nicht: Die Aereco Außenluftdurchlässe des Abluftsystems werden auf einer Mindesthöhe von 2 Metern an den Fenstern, Wänden oder Rollladenkasten eingebaut. So ergibt sich eine Mischung zwischen der eingeführten Außenluft und der warmen Luft des Raumes.

 

Wie laut ist die Lüftungsanlage?

Die Aereco-Lüftungsanlage ist annähernd geräuschlos: der Schallleistungspegel für Lüftungsgeräte im EFH beträgt 29 dB(A). Zum Vergleich: 29 dB(A) entspricht etwa dem Geräusch eines Flüstertons!

Das Lüftungsgerät kann von daher in allen Räumen eines Einfamilienhauses aufgestellt werden.

Im Mehfamilienhaus befindet sich das zentrale Lüftungsgerät auf dem Dach oder im Spitzboden: Somit befinden sich in den einzelnen Wohnungen keine Motoren sondern nur Abluftelemente, die die verbrauchte Luft durchlassen. Die Geräuschquelle befindet sich außerhalb der Nutzungseinheit.

 

Dringt Schall von Außen durch die Außenluftdurchlässe?

Die Auswahl der ALD hängt von den Außengeräuschen des Gebäudes ab. Bei erheblichem Außenlärm können ALD in günstigen Fällen bis Schallschutzklasse 4 erreichen.

 

Wird der Einsatz einer Aereco Lüftungsanlage gefördert?

Ja! Ob als Abluftsystem, als Abluftsystem mit Abluftwärmenutzung oder als Zu- und Abluftsystem mit WRG:

Die KfW fördert zum Beispiel den Einbau einer Aereco bedarfsgeführten Lüftungsanlage in der Sanierung und im Neubau. (Förderprogramme: u.a. Energieeffizient Sanieren, Energieeffizient Bauen 153).